Politik
Neuer Streik bei der Bahn diese Woche
Quo Vadis Weselsky!
GDN -
Wieder ist es soweit. Herr Weselsky hat das neue Angebot als Frechheit abgelehnt, und den neuen Streik schon terminiert. Diesen Montag streikt der Güterverkehr und ab Dienstag gehen auch die Lokführer im Personenverkehr erneut in einen sieben Tage anhaltenden Streik.
Dieses mal wird er den Bogen überspannen, sind sich einige Verantwortliche und viele der Betroffenen sicher. Weselsky hat einen neuen Streik ausgerufen, der diesmal über sieben Tage gehen wird. Damit stößt der auf Seiten der Bürger auf heftige Proteste, aber auch in seinen eigenen Reihen stößt er mit seiner Machtgeilheit auf Widerstand. Es stellt sich die Frage, ob sich Herr Weselsky über die Folgen und die Konsequenzen seines erneuten Streiks bewusst ist. Denn durch diesen erneuten Streik schadet er der deutschen Wirtschaft erheblich. Mehrere Hundert Millionen Euro werden diese erneuten Streikzeiten die deutsche Wirtschaft kosten. Damit aber nicht genug.
Es bleiben Fahrgäste aus, diese steigen auf Busse um, und auch die Wirtschaft wird sich andere Transportwege suchen. Das kostet auf lange Sicht mehrere hundert Arbeitsplätze bei der Bahn, die letztendlich Herr Weselsky zu verantworten hat. Das gilt ebenfalls für die Menschen, die ihre Arbeitsplätze verlieren, weil sie zu spät zur Arbeit kommen, weil sie auf den Zugverkehr angewiesen sind. Das die Bahn in letzter Konsequenz seine Schritte daraus zieht, kann einem Herr Weselsky ja egal sein, da er ja als Gewerkschaftschef einen sicheren Arbeitsplatz hat. Das Angebot der Bahn lautet 4,7 Prozent mehr Lohn, und eine einmalige Lohnmehrzahlung in Höhe von 1000 Euro für die Lokführer. Das ist ihm nicht genug.
Dies Angebot gelte nur für die Lokführer im Personenverkehr und nicht für die Rangierlokführer. Des weiteren wurden ihm Eckpfeiler seiner Forderungen nicht erfüllt, wie zum Beispiel die fünfprozentige Lohnerhöhung bei gleichzeitiger Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 36 Stunden, und das der Abschluss für alle Lokführer gelten soll. Selbst aus seinen eigenen Reihen, und auch aus Reihen der betroffenen Lokführer bekommt er so langsam aber sicher Gegenwind. Die Rücksichtslosigkeit mit der Herr Weselsky seine Macht demonstriert, wird auf dem Rücken des kleinen Mannes ausgetragen, der in letzter Instanz dann auch die Schulden dafür bezahlen wird.
Und das alles nur, weil ein einzelner Mann nicht damit klar kommt, das die Welt kein Wunschkonzert, und die Bahn nicht die Organisation “Wünsch Dir was“ ist. Es wird Zeit, das nur noch eine Gewerkschaft verhandeln darf. Wir hoffen und wünschen uns, das dies im Sommer die EVG wird. Dann ist die Bahn und auch der Bürger besser bedient als mit der GDL und seinem Weselsky.
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