Politik

Grausames Attentat in Paris mit zwölf Toten und elf Verletzten!

Attentäter stürmen Redaktion

GDN - Nun hat auch Frankreich seinen 11.September. Gestern wurde ein feiger Anschlag auf das Satiremagazin “Charlie Hebdo“ verübt. Dabei kamen zwölf Menschen ums Leben und elf wurden teilweise schwer verletzt. Der jüngste Täter hat sich mittlerweile gestellt, aber die beiden Haupttäter sind auf der Flucht
Seit Mittwochvormittag hat Frankreich seinen 11.September. Zwei Brüder, Said und Cherif K, stürmten schwarz vermummt die Redaktionsräume des Satiremagazins “Charlie Hebedo“ und schossen, unter anderem mit einer Kalaschnikow, auf alle anwesenden Personen. Der Zeitpunkt, gegen 1230 Uhr, wurde genau ausgewählt, da sich zu dieser Zeit alle Mitarbeiter zur Redaktionssitzung eingefunden haben. Während des feigen Anschlags riefen die Terroristen immer wieder “Allah ist groß“, “Wir haben den Propheten gerächt“ und “Wir haben Charlie Hebdo getötet“.
Des Weiteren behaupteten sie, sie seien von der Terrorgruppe “Al-Kaida“. Im Kugelhagel der Terroristen starben zwölf Menschen darunter acht Journalisten und Zeichner des Magazins. Die Polizei sucht mit tausenden Beamten nach den Attentätern um sie zur Rechenschaft zu ziehen. Ein mutmaßlicher Helfer der beiden Brüder, stellte sich zwölf Stunden nach dem Attentat der französischen Polizei. Die Räume des Satiremagazins stehen schon seit geraumer Zeit unter Polizeischutz da immer wieder Drohungen und Anschläge auf das religiöse Satiremagazin verübt wurden. Auch der zum Schutz abgestellte Polizist wurde erschossen, nachdem er auf der Straße um sein Leben gefleht hat.
Im Großraum Paris ist die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen und die Schutzmaßnahmen massiv verstärkt. Staatspräsident Hollande ordnete für den Donnerstag einen Tag der nationalen Trauer an. Hollande forderte gleichzeitig alle Franzosen auf, sich in dieser schweren Zeit zu vereinen und zusammen zu stehen. Die Polizei die teilweise mit mehr als 3000 Mann im Einsatz war, griffen in Reims den 18-jährigen Helfer der Brüder auf, und verhörten auch das Umfeld der Brüder. Durch einen schweren Fehler der Attentäter kam die Polizei diesen auf die Spur. Einer der beiden soll seinen Personalausweis in einem der Fluchtwagen vergessen haben, als dieser am Stadtrand gewechselt wurde.

Der Iman von Paris distanzierte sich und den Islam von den Attentätern. Dies habe nichts mit dem Glauben und den rechten des Islams zu tun. Diese Männer seien feige Attentäter ohne den Islam im Rücken zu haben. Hollande ging noch einen Schritt weiter und sagte vor der Presse das die Attentäter solange gejagt werden bis diese gefasst werden und die gleiche Todesart erfahren werden. Cherif K. der vermutlich im Irak gekämpft hat, soll 2008 bereits deswegen verurteilt worden sein. Alle drei Attentäter sollen aus dem Raum Paris kommen, und die französische Staatsbürgerschaft besitzen.
Unsere Anteilnahme gilt den Familien der Toten und Verwundeten. Es ist immer wieder bedrückend zu sehen wenn Kollegen sterben oder schwer verwundet werden.
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